Sushi ab Laufband zieht ins Metalli ein
  Zug Die Einkaufsallee schliesst die nächste Bauetappe ab. Die Erneuerung bringt zusätzliche Verkaufsflächen und einige neue Geschäfte.

Was in trendigen Städten wie New York, London oder auch Zürich schon längst dazugehört, ergänzt in wenigen Wochen die Gastroszene im Metalli: ein Kaiten-Sushi. Als solches werden japanische Restaurants bezeichnet, in denen die Speisen auf einem endlos laufenden Fliessband angeboten werden. Der Gast kann sich selbst bedienen, indem er die gewünschten Gerichte direkt vom Fliessband nimmt. Bis man rohen Fisch gerollt mit Reis in Algenblättern – in der Einkaufsallee Metalli geniessen kann, dauert es aber noch ein paar Wochen. Zurzeit sind die Umbauarbeiten im Gange. Die Negishi- Shushi-Bar eröffnet Mitte Juli, wie Rony Amrein von der Metalli-Besitzerin Zug Estates auf Anfrage unserer Zeitung bestätigt. Die japanische Restaurantkette gehört zu den bekanntesten ihrer Art in der Schweiz; zu Negishi-Sushi gehören bereits fünf Filialen in den Städten Zürich, Basel und Winterthur. Jetzt expandiert das Gastrounternehmen in die Zentralschweiz. «Neben japanischen Gerichten ab Laufband gibt es in der Negishi-Sushi-Bar auch einen bedienten Restaurant-Teil sowie einen Take-away-Bereich. Das Lokal ist rund 250 Quadratmeter gross», sagt Rony Amrein, Direktor Bewirtschaftung und Vermarktung bei Zug Estates.

Weitere Geschäfte eröffnen
Fast zwei Jahre wurde auf dem Areal des grössten Shopping- und Verpflegungstempels der Stadt Zug umgebaut. Immer wieder mussten sich die Besucher an Baustellen gewöhnen und auch Lärmemissionen in Kauf nehmen. Damit soll im Sommer definitiv Schluss sein. Sushi wird dann nicht die einzige Neuerung sein, welche die bis zu 20 000 täglichen Besucher erwartet. So hat man die Verkaufsfläche um rund 3500 Quadratmeter vergrössert, und die Begegnungszone der Durchgang von der Migros bis zur UBS – ist um 1500 Quadratmeter erweitert worden. Neu hinzu kamen Geschäfte wie Zara, Alnatura oder L’Occitane en Provence. Im April eröffnet das Schweizer Modeunternehmen Marco Di Renzo, und ab Juli zieht die Körperpflege-Boutique Kiko ins Metalli ein. Auch das italienische Restaurant La Taverna soll bis dahin «eine sanfte Neuausrichtung» erhalten, heisst es bei Zug Estates. La Taverna soll in einem modernisierten italienischen Interieur daherkommen. Zudem sei künftig auch ein Selbstbedienungsteil mit Take-away-Bereich vorgesehen. Man lege Wert darauf, dass sowohl bei den Geschäften, als auch bei der Gastronomie ein breites Angebot bestehe, das sich im Mix auch von anderen Einkaufscentern unterscheide, sagt Rony Amrein. «44 Prozent des Angebots im Metalli gibt es in der Zentralschweiz kein zweites Mal.»

Gratis Internet-Empfang
Amrein betont, dass man den Besuchern nicht nur eine breite Shopping-Auswahl biete, sondern auch auf die Atmosphäre sowie das Einkaufsvergnügen Wert lege. Dafür habe man den Aussenraum der Einkaufsallee mit zusätzlichen Sitzgelegenheiten und neuer Bepflanzung gestaltet. «Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in den öffentlichen Bereichen wurde auch ein flächendeckendes Gratis-Wireless-LAN für alle Besucher in Betrieb genommen», sagt Amrein. Auch das Parking habe man umgebaut: Dieses wurde mit einem Parkleitsystem ausgestattet und umfasst neu auch die rund 100 Parkplätze des Parkhotels Zug.
 
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